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Schon während der Lehre hatte er Bilder einzurahmen und zu verglasen.  Dabei kam er mit der Kunst in Berührung, wobei ihn besonders der  Unterschied zwischen Kunst und Kitsch interessierte. Er fotografierte  leidenschaftlich und beschäftige sich mit seiner nordböhmischen Heimat.  Durch seine Fotografien und besonders durch heimatkundliche Aufsätze  wurde Graf Potstatzky-Lichtenstein auf ihn aufmerksam. Er erhielt dadurch  die Stelle als Kastellan auf Schloss Grafenstein.    Nach 1945 war es zur Versorgung der Familie notwendig auf dem Land  Lebensmitteln zu erhalten, die er oft gegen ein Bild, das er vom jeweiligen  Bauernhof malte, eintauschte. Bei seinen Wanderungen lernte er die  Schönheit der Thüringer Landschaft kennen und lieben. Viele Bilder  entstanden. Als Autodidakt bekam er wertvolle Unterstützung im Mal- und  Zeichenzirkel des VEB Carl Zeiss Jena. Entsprechend seinem Motto: “sehen  - ergründen - bewahren” wurde er aktiv in der Denkmalpflege tätig.
03.03.1910 geboren in Ketten (Nordböhmen) 1925 - 1933 Lehre und Tätigkeit als Blank- und Bleiglaser 1933 - 1941 Kastellan auf Schloss Grafenstein (Sudetenland) 1941 - 1945 Soldat 1945 Ausweisung der Familie aus Grafenstein und Umsiedlung nach     Rothenstein in Thüringen 1945 - 1967 Glaser im Zeisswerk Jena    Daneben schuf er mehrere hundert Grafiken, Zeichnungen und     Aquarelle und verfasste literarischen Arbeiten mit meist      heimatkundlichem Inhalt 1960 Engagierte sich in der Denkmalpflege 1972 Johannes R. Becher-Medaille 1988 Kunstpreis der Stadt Jena     Förderpreis für Kunst und Kultur des Landkreises Jena 14.03.1992 gestorben in Jena
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